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Regionalliga: Deutliche Niederlage zum Abschluss in Freiburg

Die Volleyballer der TG Bad Waldsee haben die Saison in der Regionalliga auf Platz vier beendet. Das letzte Spiel der Saison verlor die TG nach einer schwachen Leistung gegen den FT 1844 Freiburg II mit 0:3 (16:25, 22:25, 17:25).
Die TG wollte ihre starke Saison eigentlich mit einem Sieg in Freiburg krönen. Die Vorzeichen standen gut: Bad Waldsee hatte sich Platz vier schon gesichert, Freiburg stand bereits als Absteiger fest. Doch der Spielverlauf stellte jegliche Prognose auf den Kopf. Spektakuläre Ballwechsel bestimmten das Geschehen, keine Mannschaft konnte sich zunächst absetzen. Doch dann schlichen sich in das Waldseer Spiel Fehler ein, die in dieser Häufigkeit zuletzt nicht zu sehen waren. Das nutzte Freiburg und gewann den ersten Satz mit 25:16.
Auch im Verlauf des zweiten Satzes konnten die Bad Waldseer ihre Fehlerquote nicht senken. Beflügelt von der Führung gelang den Freiburgern fast alles. Erst beim Stand von 17:23 stabilisierte sich das Spiel der TG. Allerdings zu spät. Bad Waldsee kämpfte sich zwar auf 22:24 heran, verlor den Durchgang aber mit 22:25.
TG-Trainerin Evi Müllerschön hatte nur sieben Spieler zur Verfügung. Sie konnte also personell keine Veränderung vornehmen. Vor dem dritten Satz griff sie deshalb tief in die Trickkiste und nahm taktische Änderungen vor. Diese griffen aber nur kurzfristig. Den Freiburgern dagegen gelang nach wie vor alles. Selbst der Trainer der Freiburger war erstaunt über die Leistung seiner Mannschaft, die über sich hinauswuchs, nicht in der Konzentration und Leistung nachließ und auch den dritten Satz mit 25:22 gewann.
Nach der deutlichen 0:3-Niederlage zeigten sich Trainerin und Mannschaft frustriert über den Verlauf des letzten Saisonspiels. Im Gesamtrückblick waren aber alle Beteiligten zufrieden und glücklich mit dem Verlauf der Saison. Im vergangenen Jahr war die TG nach dem Aufstieg in die Regionalliga froh, den Klassenerhalt geschafft zu haben. Vor der zweiten Regionalliga-Saison war das Ziel, im ersten Drittel der Tabelle zu landen. Der vierte Platz in der Endabrechnung gibt mit Recht Anlass, stolz auf das Erreichte zu sein. Schon jetzt wird aber gespannt auf die neue Saison geblickt. Dann muss sich zeigen, wie die Mannschaft den Abgang von drei Leistungsträgern auffangen kann.